Dennoch

Ort: Eurythmeum CH (Apfelseestrasse 9a | 4202 Duggingen)

Musikalisch-literarische Matinée zu Hilde Domin

Wozu Lyrik heute? In Zeiten, in denen Kunst beliebig reproduzierbar ist, lässt sich leicht vergessen, wie transformativ eigenes schöpferisches Tun sein kann. Inspiriert von Hilde Domin wollen wir mit unserem Programm einen Weg wagen, der auf die Anrufbarkeit und die Berührbarkeit des Einzelnen setzt und erlebbar werden lässt, wie lebensnotwendig und weltverändernd Lyrik gerade in der heutigen Zeit sein kann; „Der Dichter trägt mehr zum ‚Weiterleben‘, zum gemeinsamen Weiterleben bei als alle Politiker zusammen“ (Hilde Domin). Was kann eigentlich ein Gedicht? Wie kann es zu einem „magischen Gebrauchsgegenstand“, wie Hilde Domin es bezeichnet, werden? Wie kann es Leben retten, Trost spenden, Hoffnung entzünden, Schmerz verwandeln und lindern, aufwecken...?

Wir sind 5 junge, musikalisch-literarisch begeisterte Menschen im Studium, die sich u.a. durch Melchior Killians Eigenkompositionen von Hilde Domins Texten musikalisch und sprachlich mit diesem Programm den genannten Fragen nähern.

 

Beteiligte:
Ella Kastner (Sopran),
Anna-Lucia Forck (Alt),
Paul Schmidtke (Tenor),
Melchior Killian (Bass, Konzeption, Cello),
Julia S. (Sprache, Konzeption, Gesang)

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